Terminkalender

Philosophische Gesprächsrunde in der Kunstkate
Donnerstag, 15. Februar 2018, 19:00

DENKEN DENKEN .
PHILOSOPHISCHE GESPRÄCHSRUNDEN
PD Dr. Helmut Stubbe da Luz / Tanja Trede-Schicker M.A.

„Altruismus“ – ein Mythos?
Können wir als „Gutmenschen“
gegen unsere Interessen handeln?
Jede unserer Entscheidungen beruht auf einer Abwägung von Vor- und Nachteilen – für uns und für andere.
Eine der zahlreichen Theorien besagt, wir seien durchaus in der Lage, „superergoratisch“ zu handeln, d.h. mehr Selbstlos-Gutes zu tun als von uns verlangt werden dürfe; wir müssten uns nur dazu durchringen.
Doch warum sollten wir ein Interesse daran haben, unsere Ressourcenlage geringer ins Gewicht fallen zu lassen als die Kräfte und Mittel, die anderen zur Verfügung stehen? Warum sollte unsere Nächstenliebe größer sein als unsere Eigenliebe?
Spöttisch sogenannten „Gutmenschen“ wird häufig unterstellt, nur vordergründig „gut“ im Sinne von Altruismus zu handeln: In Wirklichkeit gehe es ihnen um die Erleichterung eines schlechten Gewissens (also um Kompensation), um die Anerkennung durch Götter oder Mitmenschen der gegenwärtigen oder einer künftigen Generation oder schließlich darum, zu einem Brauch beizutragen, von dem sie in einem Notfall dann langfristig ebenfalls profitieren könnten (im Sinne einer Versicherung).
Lassen sich alle unsere Taten ausschließlich auf ein egoistisches Kalkül zurückführen (zumindest 51% zu 49%), ist Altruismus also ein Mythos? Oder finden wir Merkmale einer Handlung, die geeignet sind, ihr das Lob, das Prädikat des Altruismus einzutragen, eine Altruismus-Plakette?
Und selbst wenn wir solche Merkmale fänden – sollten wir überhaupt um Altruismus bemüht sein? 
 
KunstKate Volksdorf Eulenkrugstraße 60-64
Teilnehmerbeitrag 10 € (inkl. „Wein und „Brezeln") 
www.denkendenken.com
Anmeldung erbeten, Tel. 60 55 07 05; Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ort Kunstkate, Eulenkrugstraße 60-64
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