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Hamburg (ots) - Tatzeit: 06.05.2013, 16:30 Uhr Tatort: Hamburg-St.Georg, Beim Strohhause.

Ein 19-Jähriger ist von einem bislang unbekannten Täter durch einen Messerstich schwer verletzt worden. Die Mordkommission im Landeskriminalamt hatte die Ermittlungen übernommen.

Nach bisherigen Erkenntnissen war es vor einem Supermarkt in Hamburg-St.Georg zu einem Streit zwischen dem Opfer und einem bislang unbekannten Täter gekommen. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein Gerangel, in dem beide Kontrahenten zu Boden gingen. Nachdem die Streitenden getrennt waren, ging der unbekannte Täter wieder auf den 19-Jährigen zu und versetzte ihm einen Messerstich in den Oberkörper. Dabei erlitt das Opfer eine lebensbedrohliche Leberverletzung.

Die Ermittler der Mordkommission haben sichergestelltes Videomaterial ausgewertet. Darauf ist der mutmaßliche Täter in Begleitung einer jungen Frau zu erkennen, als er den Supermarkt verließ. Die Frau ist eine wichtige Zeugin für die Ermittler der Mordkommission und wird wie folgt beschrieben: - 15-20 Jahre alt - ca. 170 cm groß - dunkle, lange Haare - Bekleidung: Weißes, langes T-Shirt mit Aufdruck, schwarze, enge Hose, schwarzer Schal

Der Tatverdächtige wird wie folgt beschrieben:

   -	15-20 Jahr alt -	165-170 cm groß -	kurze blonde oder 
dunkelblonde Haare -	Bekleidung: Graues Sweatshirt mit Kapuze, 
schwarze G-Star Jeanshose, die im unteren Bereich zerrissen ist, 
schwarze East-Pak Bauchtasche 

Die Kriminalbeamten haben über die Staatsanwaltschaft Hamburg einen Beschluss zur Veröffentlichung der Bilder erwirkt.

Eine kurze Videosequenz kann unter  http://ots.de/Yuk4k eingesehen werden.

Die Ermittler bitten Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen und zum Tatverdächtigen oder seiner Begleiterin machen können, sich mit der Polizei unter der Telefonnummer 4286-56789 in Verbindung zu setzen.

An der bundesweiten Informationsbörse „Konfetti im Kopf" zum Thema Demenz mit Kulturprogramm nimmt auch der Bezirk Wandsbek teil. Die stellvertretende Sozialdezernentin, Sabine Steffen, wird am

Mittwoch, dem 29. Mai 2013, um 15:00 Uhr
im Bürgersaal Wandsbek,
Am Alten Posthaus 4,
22041 Hamburg

die Veranstaltung eröffnen und ein Grußwort sprechen. Der Eintritt ist frei.

Bundesweiter Schirmherr der Kampagne „Konfetti im Kopf", die schon in mehreren deutschen Städten Aktionstage veranstaltete, ist Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz übernimmt die lokale Schirmherrschaft. Circa 150 Institutionen und Unternehmen aus dem Demenz-Bereich sind in Hamburg an den Aktionstagen beteiligt, um über Demenz und deren Relevanz zu informieren: Circa. 1,4 Millionen Menschen leben in Deutschland mit der Diagnose Demenz; 2015 werden es voraussichtlich drei Millionen Menschen sein. Das Programm der Aktionstage informiert über Beratungs- und Entlastungsangebote und vermittelt Einblicke in die Welt von Menschen mit Demenz. Auch über die Möglichkeit von Ehrenämtern wird aufgeklärt. Unter anderem findet in der Hamburger Innenstadt, an der Hauptkirche St. Petri, eine Open-Air-Ausstellung statt. Aber auch im Bezirk Wandsbek werden Veranstaltungen angeboten:

Die Mobilbühne von „Konfetti im Kopf" wird am Samstag, dem 1. Juni 2013, von 10:30 bis 12:00 Uhr, in der Fußgängerzone Weiße Rose in Volksdorf und ebenfalls am Samstag, dem 1. Juni 2013, von 15:00 bis 16:30 Uhr, in der Fußgängerzone Schweriner Straße in Rahlstedt vor Ort sein und dort Interessierte mit einem bunten und informativen Rahmenprogramm zum Thema Demenz informieren und unterhalten. Auch dort ist der Eintritt frei.

Nähere Informationen und Ansprechpartner unter www.konfetti-im-kopf.de.

Hamburg (ots) - Zeit: 14.05.2013, 14:00 Uhr bis 21:00 Uhr Ort: BAB 7 Richtung Süden zwischen Elbtunnel und AS Marmsdorf sowie Richtung Norden zwischen Marmsdorf und Moorburg

Beamte der Verkehrsdirektion führten gestern mit Unterstützung der "Libelle" eine Großkontrolle zur Bekämpfung von Lkw-Abstandsverstößen durch.

Streifenwagen der Verkehrsdirektion waren an den Autobahnanschlussstellen postiert, während aus dem Polizeihubschrauber die Abstände zwischen den LKW im fließenden Verkehr beobachtet wurden. Bei Verstößen gab die Besatzung die Information weiter an die Beamten der Verkehrsdirektion und die Fahrzeuge wurden gestoppt.

Insgesamt 19 LKW-Fahrer hatten den erforderlichen Mindestabstand nicht eingehalten. In einem Fall betrug der Abstand eines LKW zu dem vor ihm fahrenden nur fünf Meter. In fünf Fällen wurden gegen ausländische LKW-Fahrer Sicherheitsleistungen angeordnet. Ein LKW war mit gerissener Frontscheibe unterwegs, außerdem war die Hauptuntersuchung seit vier Monaten fällig.

Die gestern Abend ab 18:00 Uhr angekündigte Unwetterfront, die aus süd-östlicher Richtung über die Stadt zog, hat nur wenige Einsätze der Feuerwehr Hamburg zur Folge gehabt: Die Feuerwehr musste lediglich zu 10 wetterbedingten (6 DRZF, 4 WASSER) Einsätzen ausrücken. Hierbei musste z.B. ein auf ein Auto und eine Stromleitung gefallener Baum gesichert werden.

(srhh) Hamburgs Umweltsenatorin Jutta Blankau und Werner Kehren, Geschäftsführer der Stadtreinigung Hamburg (SRH), eröffneten am Mittwoch, dem 15. Mai, Hamburgs modernsten Recyclinghof im Rondenbarg 52 a in Hamburg-Bahrenfeld. Der Recyclinghof entstand aus 117 u-förmigen Beton-Modulen, die zu einem zweistöckigen Gebäude zusammengesetzt wurden. Geöffnet ist der Recyclinghof montags bis freitags von 8 bis 19 Uhr und sonnabends von 8 bis 14 Uhr.

Für Umweltsenatorin Jutta Blankau sind Recyclinghöfe wichtige Bausteine der Recycling-Offensive: „Dieser neue Recyclinghof steht für nachhaltige Abfall- und Ressourcenwirtschaft in Hamburg. Er ist ein Angebot an alle, Wert- und Problemstoffe sowie Sperrmüll umweltgerecht zu entsorgen. Mit diesem neuen Recyclinghof setzt die Stadtreinigung wieder ihr neues Erfolgskonzept um, mögliche Wartezeiten – selbst bei größerem Andrang – auf ein Minimum zu beschränken. Die Entsorgungsfahrzeuge nehmen hier andere Wege, um die Container auszuwechseln, als die Kunden. So muss der Recyclinghof nicht – wie sonst oft üblich – für den Containerwechsel geschlossen werden."

SRH-Geschäftsführer Werner Kehren erklärte: „Auf dem Recyclinghof Rondenbarg stehen jetzt 25 große Container mit einem Fassungsvermögen von insgesamt 800 Kubikmetern, außerdem haben wir hier etliche kleinere Behälter von 60 bis zu 1.100 Litern. Diese Container und Behälter bieten den Kundinnen und Kunden die umweltgerechte Entsorgung vom Flaschenkorken (Naturkork), Altholz über Elektrogeräte bis zum Altöl oder zur Haushaltschemikalie. Wir erwarten hier täglich mehr als 400 Kundinnen und Kunden, die uns täglich etwa 34 Tonnen Abfälle und Wertstoffe anliefern. Rund 65 Prozent davon werden Wertstoffe sein, mehr als ein Viertel davon Sperrmüll. Die auf den Recyclinghöfen gesammelten Wertstoffe werden entweder direkt wiederverwendet, wie für das Gebrauchtwarenkaufhaus STILBRUCH, oder sie gelangen nach dem Recycling wieder in den Produktionsprozess. Damit leisten die Recyclinghöfe einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung des Rohstoffverbrauchs."

Der Recyclinghof Rondenbarg 52 a ersetzt den Recyclinghof Ottensener Straße, der sich etwa einen Kilometer weiter westlich befand und zeitgleich geschlossen worden ist. Der neue Recyclinghof am Rondenbarg 52 a ist zugelassen für Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen Gesamtgewicht und mit einer maximalen Höhe von 2,60 Meter.

Seit Sommer 2012 wurde auf dem Gelände Rondenbarg 52 a gebaut. Allein fünf Monate dauerte es, bis der Untergrund so hergerichtet wurde, dass bei einem Unfall keine gefährlichen Stoffe in den Boden eindringen können. Acht Wochen brauchte es, die Module aufzustellen, und weitere vier Wochen zur Installation des etwa 120 Tonnen schweren Planendachs, das das rund 1.000 Quadratmeter große Recyclinghof-Gebäude überspannt.

Die Entstehung des neuen Recyclinghofs können Sie sich in einem Zeitrafferfilm anschauen: http://www.youtube.com/watch?v=8AVil401uFQ

   
© 2011-2013 CTIS Michael Suhr