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(hws) Seit nunmehr 30 Jahren baut der Arbeitskreis Walddörfer des NABU den Amphibienzaun am Moorredder, aktuell jetzt heute am 13.März dieses Jahres. Dieses Jahr halfen uns auch meine beiden Enkel Hans und Georg. Die Tage nach dem Frost, wurde es so richtig warm und dann kam auch noch Regen dazu, diese Bedingungen sind der Auslöser für die Amphibien ihre Laichgewässer aufzusuchen. Als erstes starten die "frühen Wanderer" Erdkröte und Grasfrosch". Wir lassen jetzt den Zaun einige Wochen stehen; erst wenn einige Tage keinerlei Wanderungsbewegungen mehr zu verzeichnen sind, bauen wir den Zaun ab.

Auslöser für den Bau unseres allerersten Zauns am Moorredder, war im Jahr 1987 der damalige Volksdorfer Schützenkönig, der über viele tot gefahrene Frösche am Moorredder berichtete.

Im ersten Jahr wurden 200 Amphibien über die Straße in den, im Volksmund "Feuerteich", genannten Teich verbracht. Dazu möchte ich anmerken, dass der Nabu-Walddörfer zwar den Zaun baute und alles organisierte, aber die Frösche und Kröten wurden von fleißigen Helfern, die in der Nähe wohnen, aus den Eimern geholt und über die Straße in den "Feuerteich" gebracht. Diese Helfer sind auch heute nach 30 Jahren immer noch aktiv dabei. Meinen besonderen Dank an dieser Stelle.

Den Winter verbringen die Amphibien im nahen Bruchwaldgebiet, dass sich bis zur Moorbek und dem Rodelhügel hinzieht. Ein hervorragendes Winterhabitat für die Tiere.

Im Jahre 1988 wurde der Feuerteich von Seiten der Behörde entschlammt, was auch dringend notwendig war, in den folgenden Jahren wanderten dann auch deutlich mehr Amphibien in die Eimer.

Ein besondere Sache, ich hatte bis dahin noch niemals davon gehört, berichtete mir eine unserer fleißigen Helferinnen. Sie beobachtete, wie morgens Rabenkrähen in den Eimern saßen und sich an den Amphibien satt aßen ! Verständlich, besonders nach harten Wintern eine nahrhafte Eiweißkost für die Rabenvögel. So war aber eigentlich unser Amphibienschutz nicht gedacht; ab sofort legten wir beschwerte Deckel auf die Eimer, die sie ca. zu 2/3 abdeckten. Ab da hatten wir keine Verluste mehr durch das morgendliche "Krähenfrühstück".

Im Laufe der Jahre verschlammte der Teich aber erneut zusehends, die Anzahl der wandernden Amphibien nahm erneut von Jahr zu Jahr ab. Es kostete mich einige Jahre bis ich endlich eine erneute Entschlammung bei der Behörde durchsetzen konnte. Mein Hauptargument war, dass man ein solches Laichbiotop auf jeden Fall erhalten muss. Die Amphibien haben es sowieso sehr schwer, sei es Wegfall von Gewässern durch Baumaßnahmen, aber auch der Wegfall von den genau so wichtigen Winterquartieren für die Frösche und Kröten.

Im Jahr 2005 wurde der "Feuerteich" dann endlich entschlammt. Und als ob die Frösche, Kröten und Molche sich über ihr nun wieder hergerichtetes Laichhabitat freuten, waren es im darauffolgenden Jahr 716 Tiere die in den Teich verbracht wurden.

Über die Jahre gab es immer wieder erhebliche Schwankungen der in Summe verbrachten Amphibien . Die bis dato absolute Höchstmenge waren im Jahr 2015, 1330 Frösche, Kröten und Molche !

Im Jahr 2017 waren es dann in Summe 588 Amphibien.  An dieser Stelle sei angemerkt dass die Masse der verbrachten Amphibien, Grasfrösche sind, an zweiter Stelle Erdkröten und die geringste Anzahl sind Teichmolche.

In den achtziger Jahren machte ich übrigens auch einmal den Vorschlag, einen fest installierten Amphibientunnel zu realisieren. Der Ortsausschuss nahm das Thema auf; es gab Vor-Ort Termine mit Vertretern der Wasserbaubehörde. Leider wurde das Projekt nicht realisiert.

Vielleicht nehme ich das Projekt einfach noch einmal auf meine Agenda.

Zum Grasfrosch(Rana temporaria) noch einige Bemerkungen. Wie sich vielleicht herumgesprochen hat ist der Grasfrosch dass Amphibium des Jahres 2018. Der Grasfrosch ist weit verbreitet, ist sehr kälteresistent und kommt bis über den Polarkreis vor.

In Deutschland gilt diese Art noch als ungefährdet, doch die Zahlen zeigen z.T. einen starken Bestandsrückgang ! Auf der sogenannten roten Liste steht der Grasfrosch schon auf der Vorwarnstufe, in drei Bundesländern gilt er sogar als gefährdet !

Es ist wie mit vielen sogenannten "Allerweltsarten"; gab es sie "gestern" noch in Massen, sind sie heute stark reduziert anzutreffen oder sogar verschwunden. Ich denke da z.B. an den Kiebitz, im Timmermoorumfeld und an den Teichwiesen noch in den neunziger Jahren zu hören und zu sehen - jetzt verschwunden !

Noch eine zweite Amphibienschutzaktion; die Sperrung des Endstücks der Moorbekwegs.

Auch hier machte uns eine Volksdorfer Bürgerin, im Jahr 2012, auf viele tot gefahrene Amphibien aufmerksam. Ich sah mir die Sache vor Ort an und fand fast ausschließlich Erdkröten (Bufo Bufo). Einem Mitarbeiter des angrenzenden HFK, der zufällig vor Ort war, war mit meiner spontanen Idee, das letzte Wegstück, über das die Erdkröten wandern, in der Wanderungszeit zu sperren, einverstanden. Das Endstück des Moorbekweges wird ausschließlich zum Parken benutzt, wenn die Freibadsaison beginnt, ist die Krötenwanderung längst abgeschlossen und die Straße wieder frei.

Wir machten den Vorschlag einer Halbschranke bez. der Sperrung. Die Behörde hatte ihre eigenen Vorstellungen, so wurde im ersten Jahr ein Klapp-pfosten  installiert, der bewährte sich nicht. Lag er nach Ende der Wanderung auf dem Boden, war er eine gefährliche Stolperfalle für Fußgänger und Radfahrer - besonders im Dunklen ! Im zweiten Jahr wurde ein Steckpfosten installiert. Leider auch eine schlechte Idee. Wenn die Witterung von kalt auf mild umschlägt und es dann auch noch ein wenig regnet, machen sich die Erdkröten sehr schnell auf die Wanderung zum Laichgewässer. Für mich hätte es dann bedeutet, das Bezirksamt zu aktivieren, von dort einen Mitarbeiter des Gewerkehofes los zuschicken, der dann den Steckpfosten installiert - nicht praktikabel !

Wir freuten uns trotzdem für die Kröten, die hinter der abgesperrten Strecke in Massen zu ihren Laichquartier wanderten.

Im Jahr 2015 wurde dann endlich eine Halbschranke montiert. Wenn ich jetzt von einer NABU-Freundin, die direkt am Moorbekweg wohnt von ersten Krötenwanderungen informiert werde, schließe ich umgehend die Halbschranke. Außerdem wird noch ein Hinweisschild auf die Amphibienwanderung montiert. Das Bezirksamt, Polizei und HFK werden über die Sperrung informiert.

Ein ganz schön langer Bericht, aber vielleicht können Sie ja eine Essenz für den Artikel daraus ziehen.

Heinz-Werner Steckhan

NABU-Walddörfer
 

 

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