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(red) Auf Initiative der Wandsbeker rot-grünen Koalition sollen die Spielplätze zukünftig systematisch und nach festgelegten Kriterien modernisiert werden. Dazu wurde in der Bezirksversammlung am 4. April ein Antrag debattiert, der die Rahmenbedingungen für eine nachhaltige Strategie zur Instandsetzung der Spielplätze aufzeigt.

Cem Berk, Mitglied der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Spielplätze sind wichtige Begegnungsorte, auf denen unsere Kinder wertvolle Erfahrungen sammeln können. Deswegen möchten wir erreichen, dass künftig jährlich drei bis vier Spielplätze im Bezirk auf den neuesten Stand gebracht werden.“

Dennis Paustian-Döscher, Mitglied im Vorstand der GRÜNEN-Fraktion Wandsbek: "Spielplätze sind die wichtigste soziale Einrichtung für Kinder. Freies, spontanes Spiel, wie es auf Spielplätzen auftritt, ist auch wichtig für Mädchen und Jungen mit Behinderungen. Daher soll zu Beginn in diesem Jahr neben der Instandsetzung von zwei Spielplätzen in Jenfeld und Eilbek auch ein inklusiver Spielplatz entwickelt werden."

In einem ersten Schritt soll ein Projektsteuerer für die Grundinstandsetzung von drei öffentlichen Spielplätzen im Bezirk gefunden werden. Im Arbeitsprogramm Stadtgrün des Bezirksamtes soll dann der benötigte Planungsaufwand mit Priorität einsortiert werden. Außerdem soll ebenfalls bis zum Ende der laufenden Legislatur eine nachhaltige Strategie entwickelt werden, die zum Ziel hat, zukünftig jährlich drei bis vier Spielplätze entweder instand zu setzen oder erstmalig herzustellen.

Für die anstehenden Instandsetzungen sollen die Spielplätze mit einem Kriterienkatalog betrachtet werden, der den Zustand, den Bedarf und den Zeitpunkt der letzten Sanierung des jeweiligen Spielplatzes einbezieht. Daraus ergibt sich dann die Reihenfolge, in der die Spielplätze saniert werden.

Berk und Paustian-Döscher sind sich einig: „Mit der von uns initiierten Strategie zur Instandsetzung von Spielplätzen sorgen wir dafür, dass die Plätze flächendeckend modernisiert werden. Besonders wichtig ist es uns, dass Kinder und Jugendliche bei der Gestaltung und Auswahl der Spielgeräte auf ihren Spielplätzen beteiligt werden und ihre Wünsche berücksichtigt werden.“