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(red) Das Thema der verbesserten Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird schon seit längerer Zeit intensiv in den Gremien der Bezirksversammlung Wandsbek diskutiert. Nach dem Wunsch der rot-grünen Koalition soll gleich zu Beginn der neuen Legislaturperiode ein Jugendbeirat eingerichtet werden.

Dazu Marc Buttler, Fachsprecher Jugendhilfe der Wandsbeker SPD-Fraktion: „Das ist ein wichtiger Schritt, um Kindern und Jugendlichen ein Forum zur Beteiligung an der Bezirkspolitik zu bieten, schließlich zeigen sie uns jeden Freitag mit den Demos „Friday for Future“, das sie sich für die Gestaltung ihrer Zukunft interessieren. Mit einem Jugendbeirat werden wir diesem Interesse hier im Bezirk gerecht.“

Oliver Döscher, Sprecher für Jugendhilfe der GRÜNEN-Fraktion Wandsbek: "Die Jugendlichen müssen noch viel länger mit den Entscheidungen leben, die wir heute treffen, daher wollen wir Ihnen die Möglichkeit geben, sich aktiv an der Politik im Bezirk Wandsbek zu beteiligen, um sich Gehör zu verschaffen."

Bevor der Jugendbeirat tätig werden kann, müssen noch rechtliche Fragen zur Einrichtung, Regeln für die Zusammensetzung und weitere Detailfragen geklärt werden, dass soll die neue Bezirksversammlung nach der Wahl in Angriff nehmen.

Mithilfe einer Anhörung im Jugendhilfeausschuss soll eine Liste der Jugendeinrichtungen, -verbände und -institutionen und Schülerräte erstellt werden, weiterhin soll die Verwaltung prüfen, welche Möglichkeiten einer Kinder- und Jugendbeteiligung es gibt und schließlich sollen 15.000 Euro für diese Vorarbeiten zu einem Jugendbeirat von der Bezirksversammlung aus dem Förderfonds bereitgestellt werden.

Buttler und Döscher sind sich einig: „Mit diesen Vorarbeiten können wir in der neu gewählten Bezirksversammlung rasch einen Jugendbeirat einsetzen und so für die Jugendlichen in Wandsbek vielfältige Möglichkeiten der Beteiligung und Mitsprache schaffen.“