Aber: Keines der getesteten Assistenzssystems arbeitete fehlerfrei.

(lifePR)  Assistenzsysteme gehören zu den sinnvollen Extras im Auto. Mittlerweile werden sie sogar für Kleinwagen angeboten. Einfachere Technik und eine geringere Funktionsfülle machen es möglich. Doch wie schlagen sich die günstigen Angebote gegen die kostspieligen? AUTO MOTOR UND SPORT testete je zwei Totwinkelwarner, Spurhalteassistenten, Abstandstempomaten, Systeme zur aktiven Tempoübernahme und LED-Scheinwerfer.


Zum Test der Assistenzsysteme traten insgesamt fünf Auto-Duos gegeneinander an. Das Fazit: „selbst die einfachsten Systeme machen das Fahren sicherer“. Aber der Fahrer muss deren Funktionsgrenzen kennen und verstehen. Keines der getesteten Assistenzsysteme arbeitete absolut fehlerfrei. Alle Systeme können den Fahrer nur unterstützen, ihm aber nie die Verantwortung abnehmen, das Verkehrsgeschehen selbst zu kontrollieren.

Allerdings lobt die Autozeitschrift die Matrix-LED-Scheinwerfer von Mercedes: „Die funktionieren perfekt.“ Mithilfe der 84 einzeln ansteuerbaren LEDs je Scheinwerfer wird die Lichtverteilung der Streckenführung und der Umgebung angepasst. Ebenso tadellos werden ab 2022 möglicherweise die Tempolimit-Übernahmesysteme in Neuwagen funktionieren müssen. Ab diesem Jahr sollen nach dem Willen der Fachabteilung für Verbraucherschutz der EU jedes neue Auto verpflichtend damit ausgerüstet sein, allerdings als System ohne Bremseingriff.
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