Sommerreisewelle auf dem Höhepunkt: Alle sind in Ferien. ADAC Stauprognose für 26. bis 28. Juli.

(ots) - Wer am Wochenende in den Urlaub fährt oder nach Hause zurück will, macht viel mit. Die Reiserouten werden zeitweise zum Dauerparkplatz. Ganz Deutschland ist jetzt auf Achse. Aus Baden-Württemberg und Bayern rollt die erste, aus Teilen der Niederlande die zweite Reisewelle. Auf dem Heimweg sind schon viele norddeutsche und skandinavische Autourlauber, bei denen demnächst die Ferien enden. Die Staus auf den Rückreisespuren haben es somit genauso in sich wie die in Richtung Urlaubsziele. Im Großraum Mannheim - Heidelberg - Speyer muss zusätzlich mit viel Besucherverkehr durch das Formel-1-Rennen in Hockenheim gerechnet werden. Wer sich diesem Stress nicht aussetzen will, verschiebt seine Fahrt auf einen stauärmeren Tag wie Montag oder Dienstag.

Die besonders belasteten Fernstraßen (beide Richtungen):

   - Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
   - A 1 Bremen - Hamburg - Puttgarden
   - A 3 Köln - Frankfurt - Nürnberg - Passau
   - A 5 Hattenbacher Dreieck - Frankfurt - Karlsruhe - Basel
   - A 6 Mannheim - Heilbronn - Nürnberg
   - A 7 Hamburg - Flensburg
   - A 7 Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg - Ulm - Füssen/Reutte
   - A 8 Karlsruhe - Stuttgart - München - Salzburg
   - A 9 Berlin - Nürnberg - München
   - A 61 Mönchengladbach - Koblenz - Speyer
   - A 81 Heilbronn - Stuttgart - Singen
   - A 93 Inntaldreieck - Kufstein
   - A 95/B 2 München - Garmisch-Partenkirchen
   - A 96 München - Lindau
   - A 99 Umfahrung München 

Auch im benachbarten Ausland drohen am Wochenende sehr lange Staus - egal, ob nach Norden oder Süden. Die Staugefahr ist in allen Richtungen groß. Zu den Problemstrecken zählen unter anderem Tauern-, Fernpass-, Brenner-, Karawanken- und Gotthard-Route sowie die Fernstraßen zu den italienischen, französischen und kroatischen Küsten. Entlang der österreichischen Inntal-, Brenner- und Tauernautobahn ist zudem wegen der Sperre von Ausweichrouten mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Eine detaillierte Übersicht über die Staufallen im Ausland gibt es unter => bit.ly/adac_staufallen_ausland. An den drei Autobahngrenzübergängen Suben (A 3 Linz - Passau), Walserberg (A 8 Salzburg - München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein - Rosenheim) muss mit langen Wartezeiten gerechnet werden.

190724 DRV CBT Presseinformation Mobile Payment Infografik

(ots) - Mobiles Bezahlen ist aber auf dem Vormarsch.

Jeder zweite Geschäftsreisende zahlt Rechnungen unterwegs weiterhin bar. Digitale Optionen sind dagegen noch eher Zukunftsmusik. Ein Grund: Vier von zehn Dienstreisenden haben derzeit noch wenig oder gar kein Vertrauen in die virtuellen Bezahlmöglichkeiten per Smartphone. Das sind die Ergebnisse der aktuellen Studie "Chefsache Business Travel 2019", einer Initiative von Travel Management Companies im Deutschen Reiseverband (DRV).

Die Liebe der Deutschen zum Bargeld ist ungebrochen: 50 Prozent der Geschäftsreisenden zahlen unterwegs weiterhin mit Münzen und Scheinen. Ebenfalls die Hälfte der Befragten nutzt aber auch die eigene oder die Firmen-Kreditkarte. 46 Prozent nutzen für den Bezahlvorgang die EC-Karte und 45 Prozent lassen sich eine Rechnung schicken.

Lediglich 17 Prozent begleichen Ausgaben während der Reise aktuell mit mobilen Endgeräten - etwa per Apple oder Google Pay. Die Berührungsängste mit der neuen Technologie scheinen dabei noch groß zu sein: Immerhin fast 40 Prozent der Dienstreisenden haben derzeit wenig oder gar kein Vertrauen in die virtuellen Bezahlmöglichkeiten per Smartphone. Die Akzeptanz von Paypal und anderen Onlinezahlungsoptionen ist hingegen mit nur 20 Prozent Skeptikern schon höher. Selbst der gängigen Kreditkarte misstrauen noch elf Prozent der geschäftlich Reisenden.

Die Zukunft ist mobil - auch beim Bezahlen

Allerdings geht der Trend in Richtung "Mobile Payment": Künftig möchte fast jeder Dritte häufiger auf diese Art seine Ausgaben während der Reise begleichen. Besonders die nachwachsenden Generationen stehen den neuen Methoden dabei deutlich aufgeschlossener gegenüber: Immerhin jeder Fünfte der 18- bis 39-Jährigen nutzt bereits mobile Bezahlmethoden, von den älteren sind dies lediglich elf Prozent. "Die jüngeren Reisenden haben schon jetzt die Vorzüge des Mobile Payment erkannt. Vor allem die Schnelligkeit und Einfachheit der Zahlmethode ist dabei entscheidend", sagt Katharina Turlo, Senior Director Customer Management DACH bei CWT, einer Travel Management Company der DRV-Initiative Chefsache Business Travel. "Das Vertrauen in die neuen Zahlmethoden wird mit weiteren Angeboten stetig wachsen - besonders wenn die Angebote in Richtlinien und Reiseprozesse der Unternehmen integriert werden."

Zur Studie "Chefsache Business Travel 2019"

Die Studie "Chefsache Business Travel 2019" wurde im Auftrag des Deutschen Reiseverbands (DRV) durchgeführt. 100 Geschäftsführer, die selbst regelmäßig auf Geschäftsreisen sind, sowie 100 geschäftsreisende Führungs- und Fachkräfte aus Unternehmen ab 250 Mitarbeitern wurden dafür über ein Online-Panel zum Thema Geschäftsreisen befragt. Die Daten wurden im März 2019 vom durchführenden Marktforschungsinstitut mo'web erhoben.

Über die Kampagne "Chefsache Business Travel"

Auf Geschäftsreisen setzen Unternehmen ihre wichtigste Ressource ein: den hochqualifizierten Mitarbeiter. Knapp 90 Prozent schicken ihre Mitarbeiter mit dem Ziel auf Reisen, Geschäftsabschlüsse unter Dach und Fach zu bringen oder zumindest vorzubereiten. Der effizienten Gestaltung von Geschäftsreisen im Unternehmen misst die Chefetage jedoch trotzdem oft keine strategische Bedeutung zu. Dabei wird diese Aufgabe immer komplexer. Nicht nur Kosten, sondern auch andere Kriterien wie zum Beispiel Nachhaltigkeit oder Sicherheit gilt es zu beachten.

Stief- und Patchwork-Familien sind längst keine Seltenheit mehr, sondern für viele Menschen der gelebte und normale Alltag. Warum vor allem für diese Familienkonstellationen ein Testament so wichtig ist, erklärt Cornelia Rump, Fachanwältin für Erbrecht, in einem Interview mit der Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum".

Warum empfehlen Sie Eltern in Stief- und Patchwork-Familien unbedingt eine testamentarische Regelung?

In Patchwork-Familien besteht in der Regel testamentarischer Regelungsbedarf, weil die gesetzliche Erbfolge nicht dem entspricht, was die Familien leben und wollen.

Was heißt das?

Die gesetzliche Erbfolge berücksichtigt nur leibliche und adoptierte Kinder, keine Stiefkinder. In vielen Stief- und Patchwork-Familien ist ein solcher Unterschied jedoch nicht gewollt. Es ist in vielen Familien vielmehr das Ziel, alle Kinder, ob es die eigenen oder die des Partners sind, möglichst gleich zu behandeln. Das deutsche Erbrecht unterscheidet jedoch sehr wohl, ob ein Kind leiblich/adoptiert oder ein Stiefkind ist. Das Maß der Ungleichbehandlung hängt von der Reihenfolge des Versterbens sowie dem Familien- und Güterstand des leiblichen Elternteils ab.

Können Sie das an einem konkreten Beispiel erläutern?

Nehmen Sie beispielsweise den Fall, dass ein Stiefelternteil sehr früh schon völlig die Rolle eines leiblichen Elternteils übernimmt und selbst keine leiblichen Kinder hat. Vor allem in diesen Konstellationen fehlt oft jedes Bewusstsein für den Regelungsbedarf, da das Kind quasi als eigenes und gar nicht als Stiefkind empfunden wird. Darauf nimmt das Gesetz jedoch keine Rücksicht.

Stirbt der Stiefelternteil, geht das Stiefkind leer aus und erhält erst ein Erbe, wenn das leibliche Elternteil stirbt. Bei verheirateten Paaren wird das Stiefelternteil von seinem Ehepartner und seinen Eltern oder Geschwistern beerbt - das Stiefkind hat kein Erbrecht. Bei unverheirateten Paaren würde gar alles an die Eltern und wenn diese nicht mehr leben, an die Geschwister des Stiefelternteiles gehen. Sowohl Stiefkind, als auch Partner bzw. Partnerin gehen dann leer aus.

Verstirbt zuerst der leibliche Elternteil, erben - bei verheirateten Paaren ohne Ehevertrag - Partner und Kind zu je 50 Prozent. Waren die Partner nicht verheiratet, erbt das Kind alleine alles. Die Verteilung des Nachlasses hängen mithin sehr stark von der Reihenfolge des Versterbens ab und der Frage, ob die Partner verheiratet waren oder nicht. Umstände, die nur mit bedingter Wahrscheinlichkeit dem gelebten Miteinander und der gewollten Nachlassverteilung entsprechen.

Und wie ist es bei Konstellationen, in denen Stief- und gemeinsame leibliche Kinder leben?

Bei derlei Familienzusammensetzungen kommt es zu erheblichen Ungleichbehandlungen zwischen den Kindern. Wieviel weniger Stiefkinder am Ende bekommen, hängt auch in dieser Konstellation davon ab, in welcher Reihenfolge leiblicher Elternteil und Stiefelternteil versterben und ob diese verheiratet waren. Weniger als die gemeinsamen leiblichen oder adoptierten Kinder beider Partner bekommen sie in jedem Fall.

Stirbt bei einem verheirateten Paar der Stiefelternteil zuerst, so bekommt nach der gesetzlichen Erbfolge das Stiefkind nichts. Das Erbe wird nur zwischen dem Ehepartner und den gemeinsamen leiblichen Kindern aufgeteilt, in der Regel zu je 50 Prozent. Erst wenn der leibliche Elternteil verstirbt, geht dessen Nachlass an alle von ihm leiblichen Kinder zu gleichen Teilen. In der Summe erhalten die gemeinsamen leiblichen Kinder sowohl vom leiblichen Elternteil als auch vom Stiefelternteil ihren Anteil, ein Halbgeschwisterkind dagegen nur einmal einen Anteil aus dem Nachlass seines leiblichen Elternteils.

Verstirbt der leibliche Elternteil zuerst, steht das Kind, das nicht das leibliche Kind von beiden Partnern ist, wirtschaftlich nochmals schlechter als seine Halbgeschwister. Denn bei verheirateten Paaren geht in der Regel die Hälfte des Vermögens des leiblichen Elternteils an den Stiefelternteil und das Stiefkind partizipiert damit nur einmal an der anderen Hälfte des Vermögens des leiblichen Elternteils. Beim späteren Tod des Stiefelternteils nimmt das Stiefkind an dessen Nachlass (der nun ja auch die Hälfte des Vermögens des leiblichen Elternteils umfasst) gar nicht mehr teil.

Bei der Gesamtbetrachtung nicht zu vergessen ist jedoch, dass auch das Stiefkind zwei leibliche Elternteile hat, mithin gegebenenfalls noch von Seiten seines anderen leiblichen Elternteils etwas erhält. Das kann einen gewissen Ausgleich darstellen, führt aber mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu einer Gleichbehandlung unter Halbgeschwistern. Dieser weitere Aspekt macht die Testamentsgestaltung in Patchwork-Familien in der Regel nicht einfacher, weil eine Komponente in der Gesamtbetrachtung in der Regel nicht klar kalkulierbar ist.

Wann würden Sie noch zu einem Testament raten?

Sobald sich eine Beziehung ohne, aber vor allem mit Kindern, zu einer auf Dauerhaftigkeit ausgelegten Lebensgemeinschaft entwickelt. Auch die Geburt eines Kindes ist ein relevanter Zeitpunkt für die Errichtung eines Testaments, auch wenn man da vielleicht gerade mit tausend anderen Dinge beschäftigt ist. Und auch im Fall einer Trennung oder Scheidung ist an ein Testament zu denken. Denn wenn gemeinsame minderjährige Kinder erben, unterliegt das Erbe des Kindes der Vermögenssorge des überlebenden Ex-Ehegatten. Verstirbt das gemeinsame Kind ohne eigene Kinder, erbt der geschiedene Ehegatte - also Mutter oder Vater. Ferner ist zu bedenken, dass allein durch eine Trennung das Erbrecht unter Ehegatten nicht automatisch entfällt. Solange nur ein Ehegatte den Antrag auf Scheidung gestellt, der andere aber (noch) nicht zugestimmt hat, entfällt nur das Erbrecht des anderen Ehegatten nach dem antragstellenden Ehegatten (nicht auch umgekehrt). Nur in Trennung zu leben reicht also nicht aus. Sehr vielen Menschen ist das offenbar nicht bewusst. Sonst würde eine höhere Trennungs- und Scheidungsrate auch die Quote der Testamente signifikant ansteigen lassen, was jedoch nicht der Fall ist.

Immer mehr Menschen überlegen sich, eine gemeinnützige Organisation oder Stiftung mit einem Erbe oder Vermächtnis zu unterstützen und so Bleibendes zu schaffen. Macht eine Stief- oder Patchwork-Konstellation dieses Vorhaben komplizierter?

Nein, auf keinen Fall. Wer gemeinnützig vererben möchte, muss dies ohnehin stets testamentarisch festlegen. So wäre ein solcher Wunsch nur ein Teil des Testaments, zu dem in einer Patchwork-Familie in der Regel ohnehin Anlass besteht - und dieser Teil wäre sogar der einfachste und schlankeste. Es gibt also keinen Grund, das Vorhaben, gemeinnützige Organisationen auch über den eigenen Tod hinaus zu bedenken, nicht umsetzen zu können.

Die Fachanwältin für Erbrecht Dr. Cornelia Rump ist Partnerin der nbs partners Partnerschaftsgesellschaft mbB, Experten in der Rechtsberatung, Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung.

www.nbs-partners.de

Die Initiative "Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum" , gegründet im Herbst 2013, ist ein Zusammenschluss gemeinnütziger Organisationen und Stiftungen. Gemeinsames Anliegen ist es, das Erbe für den guten Zweck stärker ins Bewusstsein zu rücken und "Das Prinzip Apfelbaum" einer breiten Öffentlichkeit als Ausdruck einer grundsätzlichen Haltung näherzubringen. Für Fragen und Anregungen zum gemeinnützigen Vererben steht die Initiative gerne zur Verfügung.

www.mein-erbe-tut-gutes.de

Ein Drittel der Fachkräfte arbeitet über ein Jahr umsonst.

(ots) - Wie viele Überstunden leisten Fach- und Führungskräfte in Deutschland? In welchen Branchen arbeiten Beschäftigte länger? Antworten auf diese Fragen liefert der "Arbeitszeitmonitor 2019" der Vergütungsanalysten von Compensation Partner. Für die Studie werteten die Experten 215.403 Daten aus. Das Ergebnis: In ihrer gesamten Berufslaufbahn machen Fachkräfte 9.655 und Führungskräfte 15.390 Überstunden.

Insgesamt leisten 54 Prozent aller Beschäftigten in Deutschland Überstunden - im Durchschnitt rund drei pro Woche. Frauen verrichten im Schnitt 2,2 und Männer 3,7 Überstunden.

Hochgerechnete Überstunden im gesamten Berufsleben

In ihrer gesamten Berufslaufbahn leisten Fachkräfte insgesamt 9.655 Überstunden. Ein Drittel davon bekommt diese nicht ausgeglichen. Sie arbeiten somit in ihrer Karriere über ein Jahr (13 Monate) umsonst. Führungskräfte kommen auf 15.390 zusätzliche Arbeitsstunden in ihrer Berufslaufbahn. Unter ihnen erhalten 74 Prozent keinen Ausgleich. Aufsummiert arbeiten sie insgesamt über eineinhalb Jahre (21 Monate) ohne Bezahlung.

Immer weniger Überstunden seit 2009

Beschäftigte in Deutschland leisteten im Krisenjahr 2009 im Schnitt 6,5 Überstunden wöchentlich. Seit 2010 sinkt die Anzahl kontinuierlich und beträgt heute 3,03. "Die angespannte Situation der Finanzkrise führte im Jahr 2009 zu deutlich mehr Überstunden als heute. Derzeit erleben wir einen Wirtschaftsboom und die Work-Life-Balance steht im Vordergrund, wodurch die Bereitschaft zu Überstunden tendenziell geringer ist.", so Tim Böger, Geschäftsführer von Compensation Partner.

Kaum regionale Unterschiede bei Überstunden

Laut der Auswertung liegen kaum regionale Unterschiede hinsichtlich der Anzahl der Überstunden vor. Auffällig sind die leicht höheren Werte in Stadtstaaten. Demnach arbeiten Beschäftigte in Berlin und Hamburg mit durchschnittlich 3,3 Überstunden pro Woche am längsten. Bundesweit liegt der Wert bei 3,03 Stunden. "Die Region hat keinen signifikanten Einfluss auf die Höhe der Überstunden. In Ballungsgebieten mit vielen Unternehmen ist die Anzahl an Beschäftigten mit hoher Auslastung höher als im ländlichen Raum", so Böger weiter.

Höhere Einkommen führen zu mehr Überstunden

In höheren Einkommensklassen steigt auch die Überstundenanzahl. Während Fachkräfte mit einem Jahresgehalt von bis zu 20.000 Euro 1,9 Überstunden pro Woche verrichten, arbeiten solche mit über 120.000 Euro durchschnittlich 6,8 Stunden zusätzlich. Führungskräfte mit über 120.000 Euro im Jahr kommen auf über 10 Stunden wöchentlich. Auch das Alter hat eine Auswirkung auf die Überstunden: Berufseinsteiger mit unter 20 Jahren leisten im Schnitt 1,7 Überstunden pro Woche. Beschäftigte im Alter zwischen 30 und 39 Jahren kommen auf 3,1 Überstunden. Nach dem 60. Lebensjahr bleiben Arbeitnehmer wöchentlich rund 3,7 Stunden länger im Büro.

Die meisten Überstunden machen Unternehmensberater

Die meisten Überstunden leisten Beschäftigte in der Unternehmensberatung. Laut Auswertung kommen sie auf durchschnittlich 5,2 Überstunden pro Woche. Hier erhalten nur 20 Prozent aller Berufstätigen einen Ausgleich. "Die in der Regel lukrativen Gehälter von Unternehmensberaterinnen und -beratern sollen die hohe Arbeitsauslastung ausgleichen. Überstunden gehören in dieser Branche zum Geschäftsalltag", so Böger abschließend. Die wenigsten Überstunden verrichten Beschäftigte in der Steuerberatung, sie leisten hier im Schnitt 1,8 Stunden pro Woche zusätzlich.

Zur Methodik:

Die Hamburger Vergütungsanalysten von Compensation Partner haben basierend auf 215.403 Arbeitsverhältnissen die geleisteten Überstunden von Fach- und Führungskräften in Deutschland analysiert. Die Angaben sind nicht älter als 12 Monate. Die Berechnung der kumulierten Überstunden basiert auf 24 Stunden und einer 7-Tage-Woche. Runtergerechnet auf einen 8-Stunden-Arbeitstag sind es deutlich mehr Überstunden ohne Ausgleich.

Die gesamte Studie (PDF) mit weiteren Ergebnissen können Sie hier herunterladen: https://t1p.de/j9lq

Weitere Informationen zum Thema finden Sie hier: https://t1p.de/b3n6

 

Über die COP CompensationPartner GmbH

Die COP CompensationPartner GmbH ist eine Tochtergesellschaft der PMSG PersonalMarkt Services GmbH und gleichzeitig die Marke, unter der das Firmenkundengeschäft von PersonalMarkt zusammengefasst wird. PersonalMarkt wurde 1999 für das Angebot von Gehaltsdienstleistungen im Internet gegründet. Seit 2007 bietet das Unternehmen einen digitalen Zugang zu einer der größten Vergütungsdatenbanken in Deutschland an. Compensation Partner ermöglicht eine präzise analytische Systematik zur Bewertung von Stellen in Unternehmen. Neben der automatisierten Variante über die Cloud-Lösung "Compensation-Online" bietet Compensation Partner auch auf spezifische Kundensituationen maßgeschneiderte Analysen und Benchmarks an.

Jeder zweite Deutsche achtet auf Nachhaltigkeit beim Online-Shopping.

(ots) - Nachhaltigkeit spielt in vielen Lebensbereichen eine stetig wachsende Rolle - auch beim Online-Shopping: Laut einer YouGov-Umfrage* im Auftrag von Trusted Shops legen 60 Prozent der Deutschen Wert auf ökoligische und soziale Nachhaltigkeitsaspekte beim Einkaufen im Internet. Jeder Fünfte wäre bereit, dafür tiefer in die Tasche zu greifen.

Das zunehmende Bewusstsein der Deutschen für Nachhaltigkeit macht auch vor Online-Shops nicht Halt. Doppelt so viele Deutsche achten auf ökologische und soziale Aspekte beim Einkaufen im Internet: Nur 29 Prozent gaben hingegen an, dass sie beim Online-Shopping nicht darauf achten.

Diese Einstellung zeigt sich zum Beispiel beim Versand: Würde ein Shop seinen Kunden die Wahl lassen, ob sie den herkömmlichen Versand oder eine nachhaltigere Lieferung präferieren, würden sich 86 Prozent der Deutschen für die umweltfreundliche Versandoption entscheiden. Etwa zwei Drittel machen diese Entscheidung jedoch vom Preis abhängig und würden sich nur für diese Lieferoption entscheiden, wenn dadurch keine Zusatzkosten für sie entstehen würde. Jeder fünfte Deutsche würde hingegen einen höheren Kaufpreis für eine nachhaltige Lieferung in Kauf nehmen. Die meisten von ihnen (66 Prozent) halten Mehrkosten in Höhe von 5 Prozent für gerechtfertigt.

Nachhaltigkeit beim Online-Shopping umfasst jedoch vielfältige Aspekte: Neben der Umweltfreundlichkeit von Verpackungen spielen auch faire Löhne und Arbeitszeiten, verantwortungsbewusster Umgang mit Retouren und klimaneutraler Transport eine Rolle. Am wichtigsten sind den Deutschen die Punkte, die sie direkt betreffen: So findet fast jeder Deutsche wenig Verpackungsmüll (94 Prozent) und umweltfreundliche Verpackungen (93 Prozent) wichtig. Neun von zehn legen zudem großen Wert auf faire Löhne und Arbeitszeiten für Zusteller und Lieferanten.

Doch einmal Hand auf's Herz: Wie sehr berücksichtigen die Deutschen diese Grundsätze und shoppen danach? Den 94 Prozent, denen wenig Verpackungsmüll wichtig ist, stehen 73 Prozent entgegen, die diesen Aspekt bei ihrer letzten Bestellung tatsächlich berücksichtigt haben. 93 Prozent gaben an auf umweltfreundliche Verpackungen Wert zu legen, doch nur 68 Prozent haben diesen Aspekt bei ihrem letzten Kauf in ihre Entscheidung einfließen lassen. Folglich gibt es etwa 20 bis 25 Prozent unter den Deutschen, denen Nachhaltigkeit beim Shoppen im Internet wichtig ist, die aber nicht danach handeln.

Wie kommt es zu diesem Unterschied? Mehr als jeder Vierte gibt an, dass es zu wenig Auswahl und keine passenden Alternativen gibt. Etwa genauso viele Deutsche haben keine Angaben zu den Nachhaltigkeitsaspekten des Shops finden können. Auch hier ist der Preis wieder entscheidens, denn mehr als ein Viertel findet die angebotenen Alternativen zu teuer.

                               Dieser Aspekt ist    Dieser Aspekt hat
                               mir wichtig          meine
                                                    Kaufentscheidung
                                                    beeinflusst
Möglichst wenig 
Verpackungsmüll                94%                    73%
Umweltfreundliche Verpackung   93%                    68%
Faire Löhne und Arbeitszeiten 
(vor allem beim Warentransport 
und den Zustellern)            90%                    63%
Wiederverkauf/Weiterverwendung 
von Retouren                   87%                    61%
Geringe CO2-Emission 
beim Transport                 82%                    52%
Klimaneutraler Versand         77%                    50%

Tabelle: Anteil der Deutschen, denen Nachhaltigkeitsaspekte beim 
Online-Shopping wichtig sind und bei ihrem letzten Online-Einkauf 
wichtig waren 

*Die verwendeten Daten beruhen auf einer Online-Umfrage der YouGov Deutschland GmbH, an der 2.061 Personen zwischen dem 05.07.2019 und 08.07.2019 teilnahmen. Die Ergebnisse wurden gewichtet und sind repräsentativ für die deutsche Bevölkerung ab 18 Jahren.

Zum Seitenanfang